Mirror
Ein Blick. Ein Blick zurück auf das, wohin kein Weg mehr führt. Das einzige, was für immer verloren bleibt, ist Zeit. Die Jahre gehen dahin, und man hat den Eindruck, dass sie stetig an Geschwindigkeit gewinnen. Nichts geschieht mehr, nurnoch grau, man existiert so schnell man eben kann.
Wieder ist einer dieser unnatürlich kurzen Zeitabschnitte auf dem besten Weg, sein Ende zu finden. Doch dieser Rückblick ist kein rauschender Nebel, in dem Details untergehen. Dieses mal ist es ein Kaleidoskop von Farben und Schwärze, eine Sinfonie zwischen Stille und unerträglichem Lärm, ein verregneter Tag, an dem der Boden trocken bleibt.
Selten war ein Jahr so ereignisreich, ohne dass etwas geschehen ist. Ich habe vieles gelernt, vergessen, gesehen, einige Pläne endlich in die Tat umgesetzt, das Planen völlig verworfen, eine Person gefunden für die sich das Planen wieder lohnt, Bekanntschaften geknüpft, Freunde und Perspektiven verloren, abwechselnd existiert und gelebt. Die Worte Zeit, Hoffnung, Angst, Enttäuschung und Einbildung waren allgegenwärtig. Dieses Jahr hat mich von Grund auf verändert, doch ich bin stolz, behaupten zu können, dass ich immernoch ich selbst bin.
Danke an die Musik, an alle die mich nicht aufgegeben haben, und an den Kalender, der einen Tag auch nach seinem Ableben weiter existieren lässt.
Wieder ist einer dieser unnatürlich kurzen Zeitabschnitte auf dem besten Weg, sein Ende zu finden. Doch dieser Rückblick ist kein rauschender Nebel, in dem Details untergehen. Dieses mal ist es ein Kaleidoskop von Farben und Schwärze, eine Sinfonie zwischen Stille und unerträglichem Lärm, ein verregneter Tag, an dem der Boden trocken bleibt.
Selten war ein Jahr so ereignisreich, ohne dass etwas geschehen ist. Ich habe vieles gelernt, vergessen, gesehen, einige Pläne endlich in die Tat umgesetzt, das Planen völlig verworfen, eine Person gefunden für die sich das Planen wieder lohnt, Bekanntschaften geknüpft, Freunde und Perspektiven verloren, abwechselnd existiert und gelebt. Die Worte Zeit, Hoffnung, Angst, Enttäuschung und Einbildung waren allgegenwärtig. Dieses Jahr hat mich von Grund auf verändert, doch ich bin stolz, behaupten zu können, dass ich immernoch ich selbst bin.
Danke an die Musik, an alle die mich nicht aufgegeben haben, und an den Kalender, der einen Tag auch nach seinem Ableben weiter existieren lässt.
gockel - 17. Nov, 22:19
