Mittwoch, 24. Dezember 2008

Das Ende dauert an

Ich stehe auf, es ist früher Morgen. Ich muss zur Schule. Sie ist bei mir zuhause. Ich stehe gerade in meinem Zimmer und packe meine Sachen. Sie kommt herein. Wir reden ein wenig miteinander, kommen uns näher, küssen uns. Sie fragt, wo ich jetzt gerne wäre. Die Antwort: "Ganz weit weg ...". Im nächsten Moment ist sie verschwunden, ich frage mich, wieso sie schon vorgegangen ist. Erst in der Schule treffe ich sie wieder. Sie redet nicht mehr mit mir, ignoriert mich. Dann wache ich auf. Realität. Ich liege lange Zeit unentschlossen im Bett, kann mich nicht dazu entscheiden, in den Alltag einzutreten. Schließlich tue ich es doch. Guten Morgen Tristesse. Doch ich nehme mein Handy mit. Die Hoffnung stirbt zuletzt.

Frohe Weihnachten.

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