Zeit...
Zeit vergeht. Zeit vergeht zu schnell. Zeit vergeht zu langsam. Mal gibt es Momente, die andauern sollen. Doch sie sind allzuschnell vorbei. Manchmal wünscht man sich, die Zeit ginge vorbei, ohne Spuren zu hinterlassen. Doch sie schleppt sich quälend langsam durch ihr eigenes, unergründliches Kontinuum. Und währenddessen fügt sie schreckliche Wunden zu, die - jetz wären wir schon wieder dabei - allzu langsam verheilen und erinnernde Narben hinterlassen.
So geht es wohl allen Menschen, die nicht völlig blind sind. Doch was tun, wenn die Momente, in denen die Zeit zu schnell vergeht, eine vollkommen andere Ursache haben? Wenn sie nicht auf schönen Ereignissen aufbauen, die die Zeit wie im Fluge vergehen lassen, sondern darauf, dass man selbst etwas tun möchte, aber es einfach nicht schafft? Die Zeit läuft einem davon, jeden Tag könnte man sein Schicksal verändern, aber man ist kraftlos. Nein, man ist nicht kraftlos. Man macht sich selbst dazu. Man schaut tatenlos zu, wie das Leben an einem vorbeizieht. Das Leben in einer schrecklichen Symbiose mit der Zeit, in einer Verschwörung gegen die Menschheit. Und so schiebe ich die Schuld hin und her - von dem tatenlosen Ich, das nichts unternimmt, zur Zeit, die einem keinen Freiraum lässt, wieder zurück zu dem Ich. Wahrscheinlich ist es so auch richtig.
Allerdings muss mir jemand erklären, wieso ich es nicht schaffe, mich selbst in die Hand zu nehmen.
So geht es wohl allen Menschen, die nicht völlig blind sind. Doch was tun, wenn die Momente, in denen die Zeit zu schnell vergeht, eine vollkommen andere Ursache haben? Wenn sie nicht auf schönen Ereignissen aufbauen, die die Zeit wie im Fluge vergehen lassen, sondern darauf, dass man selbst etwas tun möchte, aber es einfach nicht schafft? Die Zeit läuft einem davon, jeden Tag könnte man sein Schicksal verändern, aber man ist kraftlos. Nein, man ist nicht kraftlos. Man macht sich selbst dazu. Man schaut tatenlos zu, wie das Leben an einem vorbeizieht. Das Leben in einer schrecklichen Symbiose mit der Zeit, in einer Verschwörung gegen die Menschheit. Und so schiebe ich die Schuld hin und her - von dem tatenlosen Ich, das nichts unternimmt, zur Zeit, die einem keinen Freiraum lässt, wieder zurück zu dem Ich. Wahrscheinlich ist es so auch richtig.
Allerdings muss mir jemand erklären, wieso ich es nicht schaffe, mich selbst in die Hand zu nehmen.
gockel - 17. Okt, 16:31
